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Interkulturelles Fest Mainz 2016 mit Reflexionen von Kurt Beck

Junge Frauen bemalen Hände mit Henna-Ornamenten

Viele wollen sich die Hände mit einem festlichen Henna-Onament verschönern lassen

 

Drei junge Frauen aus dem Zuschauerkreis

Gute Stimmung bei den Zuschauern

Das Interkulturelle Fest, das jedes Jahr im Herbst auf den Mainzer Domplätzen stattfindet, zeigt die Buntheit und Vielfalt des Zusammenlebens in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt.

Das Fazit: Gemeinsamkeit trotz aller Unterschiedlichkeit gestalten, das funktioniert am besten, wenn man miteinander redet, sich austauscht, aufeinander zugeht – Konflikte im Dialog löst. Und ein gemeinsames Fest hilft in Zeiten, wenn es mal nicht so einfach miteinander ist, wieder zusammen zu finden.

Kindertanzpaar

Voller Freude zeigen die Kinder ihre traditionellen Tänze

 

Beim Fest zeigte sich die fröhliche und bunte Seite des Völkergemischs. Die Besucher konnten viele farbenprächtige Festgewänder bewundern, die im Alltag sonst nicht zu sehen sind. Eigentlich schade, dass bei den Oktoberfesten alle in bayrischem Outfit kommen. Wie viel schöner wäre es, wenn jeder seine eigene regionale Tracht  tragen würde, sei es aus Deutschland oder aus anderen Ländern.

 

Weitere Informationen:

Friedrich-Ebert-Stiftung

Stadt Mainz Amt für Migration und Integration

 

Café der Kulturen

Zusammen reden, lachen, etwas miteinander tun – das ist gelebte Integration. Schon lange gängige Praxis ist das im Caritas-Zentrum Delbrêl in der Mainzer Neustadt. Ob beim gemeinsamen Frühstück, im Nähtreff oder der Theater-AG – hier zählt allein der Mensch und sein Charakter. Hautfarbe, Nationalität oder Religion sind unwichtig. Beim Aktionstag zur Vorstellung des Projekts „Sprechen verbindet“ war auch die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Irene Alt dabei.